
Gerichtsberichterstattung – quo vadis, BGH?
Der BGH erlaubt identifizierende Berichte aus der Hauptverhandlung ohne vorherige Anhörung des Angeklagten (VI ZR 95/21). Eine kritische Rezension – über ein Institut, das mehr ist als ein Rechercheinstrument der Presse.

Eine Zeitung berichtet über Ihren Strafprozess – und nun?
Ein Strafverfahren ist eine Ausnahmesituation – steht der eigene Prozess auch noch in der Zeitung, fühlt es sich an, als sei das Urteil längst gefallen. Doch die Presse muss sich an klare Regeln halten: Welche das sind und welche Ansprüche Betroffene haben.

Ungewollt in der Presse – und nun?
Man wollte nur am Strand liegen – und findet sich am nächsten Tag ungefragt in der Zeitung wieder. Wer ungewollt abgebildet wird, ist dem nicht schutzlos ausgeliefert: Das Recht am eigenen Bild schützt auch Unbeteiligte.

BGH: Bewusst unvollständige Berichterstattung als unwahre Tatsachenbehauptung
Mit Urteil vom 12. Mai 2026 (VI ZR 346/24) bekräftigt der BGH: Eine bewusst unvollständige Berichterstattung kann wie eine unwahre Tatsachenbehauptung zu behandeln sein, wenn das Weglassen wesentlicher Tatsachen einen falschen Eindruck erzeugt.

Rufschädigung durch KI-Äußerungen?
Das Landgericht München nimmt Google erstmals für Äußerungen seiner KI direkt in Haftung. Warum die Haftung der KI für den Persönlichkeitsschutz nur die „halbe Miete” ist, zeigt dieser Beitrag.

Wie groß muss eine Gegendarstellung sein?
Ein Verlag wollte eine Gegendarstellung klein in der Randspalte verstecken – obwohl die Falschmeldung groß auf der Seite stand. Wie groß muss eine Gegendarstellung also sein? Ein Praxisfall zur Waffengleichheit.

Richtig zitiert werden – was bei Zitaten in der Presse gilt
Zitiert oder interviewt zu werden, ist eine schöne Gelegenheit, gehört zu werden. Damit Sie dabei genau so rüberkommen, wie Sie es meinen, lohnt ein Blick auf die Spielregeln: Was bei wörtlichen Zitaten gilt, warum eine schriftliche Stellungnahme schützt und wie Sie ein Interview autorisieren.

Falscher Pressebericht – was Betroffene tun können
Ein Bericht über Sie steht in der Zeitung oder online – und er stimmt nicht. Das trifft hart, doch hilflos sind Sie nicht. Der Beitrag zeigt, welche ersten Schritte jetzt zählen, welche Fristen Sie kennen müssen und welche Rechte Ihnen als Betroffenem zustehen.

LG Hamburg: Vorverurteilung bei unausgewogener Darstellung
Das LG Hamburg untersagt eine Verdachtsberichterstattung wegen unausgewogener Darstellung und Vorverurteilung. Was Betroffene aus dem Urteil lernen können.

